Ich heiße Cornelia Türpisch

Als freie Autorin gebe ich dir mein Wissen weiter, damit auch du deine Gedanken in Worte fassen kannst und dein erstes Buch veröffentlichst. 

Mein Weg zur Autorin

Mein größter Wunsch bestand darin, einmal ein Buch , über mein Leben zu schreiben. Dieser Wunsch wurde immer stärker, als ich mich näher mit meiner Biografie beschäftigte.

Ich hatte schon als Kind und Jugendlicher, ein sehr bewegtes Leben.

Es war kein alltägliches Leben, so wie es hätte sein müssen. Gerade meine Kindheit, war nicht so, wie sie andere Kinder haben, die in einer fröhlichen und intakten Familie aufwuchsen.

Geprägt durch die vielen Ereignisse in meinem Leben, die auch oft Kampf ums Überleben bedeuteten, wollte ich endlich damit beginnen, alles aufzuschreiben. Ich war 12, als ich das erste Mal einige Zeilen schrieb.

Aber noch holprig und ohne Konzept. Als ich mit 18 Jahren meine Akten von der Jugendhilfe bekam und alles lesen konnte, was mir wiederfahren war, begann ich, mit Plan zu schreiben.

Ich fand am Schreiben, so viel Gefallen, dass ich mich intensiv mit Literatur beschäftigte. 

Zuerst schrieb ich kleinere Geschichten, ohne Veröffentlichung. Später dann, begann ich meine erstes Buch, ein kleines E-Book zu schreiben, über meine Arbeit als Hopfenbauer.

Mit meinem Buch über mich, war es gar nicht so einfach. Immer wieder musste ich pausieren, da ich Emotional und physisch nicht in der Lage war, weiterzuschreiben. Ich machte dann pausen von manchmal einem halben Jahr, dann schrieb ich weiter. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Buch nun doch. Ich fand eine tolle Lektorin, die mir half, mein Buch weiter zu schreiben.

Unterdessen schrieb ich noch einige Bücher, wie den Hochzeitsplaner, das Büfett, oder auch Bücher zum Thema Wirtschaft und Marketing. Dieses Thema ließ mich nicht wieder los. Ich war fasziniert von Inbound Marketing, vom E-Mail Marketing.

Nun habe ich mit 58 Jahren, mein Buch über mein Leben, fasst fertig. Es liegt nun zur Korrektur bei meiner Lektorin.

Mein Traum wird bald Wirklichkeit werden, dann halte ich mein Leben in den eigenen Händen-. Dann kann ich der ganzen Welt erzählen, was mir angetan wurde und wie ich es aus eigener Kraft geschafft habe, ein ordentlicher Mensch zu werden.

Wenn ich an das Schreiben meiner Biographie denke, dann tue ich mir oft sehr schwer. Denn ich musste einige Dinge schreiben, die nicht alltäglich sind. Aber ich schäme mich in keiner Weise dafür.


Als ich noch ein kleines Kind war, so drei bis vier Jahre alt, wurde ich durch die Jugendhilfe Halle, von meinen Eltern weggenommen und in ein Kinderheim gesteckt. Meine Eltern waren Alkoholiker. Das möchte ich aber jetzt hier nicht erläutern, es würde zu weit führen. Ich verbrachte meine Kindheit und Jugend in Kinderheimen. Da ich nichts Anderes kannte, war das für mich auch eine schöne Zeit. Denn allein in einem Kinderzimmer spielen, ist öd und langweilig. Aber mit vielen Kindern zusammen, dass fetzt, ist viel interessanter und es ist immer etwas los. 

Ich war ein kleines Mädchen, aber insgeheim doch ein kleiner Junge. Mir gefielen weiße Turnhosen und ein Fußball viel besser, als Puppen und Kinderwagen. Ich spielte lieber mit Jungen zusammen. Auch war ich mir nicht zu fein, mich regelmäßig mit Jungs zu prügeln und in der Gruppe zu behaupten. Ich war ein kleiner Rabauke und habe mir nichts gefallen lasse. Aber ich war auch, die kleinste der Gruppe. 

Mit 11 Jahren, bekam ich eine Pflegemutter. Das war mein schlimmstes Kindheits- Erlebnis. Die Pflegemutter war alleinstehend. Sie hat mich als Ersatz für ihren Mann, aus dem Kinderheim genommen, weil sie nicht allein bleiben wollte. Das habe ich in einem Gespräch erfahren müssen. Ich vermute, sie war bei der Stasi. Denn als alleinstehend, bekommt man kein Kind, aus dem Kinderheim. Denn der Mann meiner Pflegemutter war Kaufhallen Direktor. Gewohnt haben wir im ersten Wohn-Komplex in Halle Neustadt.

Meine Welt war das Fußballfeld, auch noch als junges Mädchen. Der Sport war mein ein und alles. Ich liebte den Sport und pflegte dieses Hobby intensiv. 3-4-mal Training in der Woche und an den Wochenenden waren die Turniere. Für mich gab es als Kind kein Fernseher, kein Radio und keine anderen Annehmlichkeiten. Die Räume in der Wohnung waren alle zugeschlossen, sodass ich auch nicht in die Küche kommen konnte, um mir etwas zu essen zu machen. 

Das kann man sich alles gar nicht vorstellen, dass es so etwas gab. Aber die Pflegemutter war sehr eigensinnig und hat mich von allen total abgeschirmt. Ich war zu dieser Zeit sehr viel allein, weil sie ständig auf Arbeit war. Und der Sport war da die beste Alternative. 

Mit 18 Jahren bin ich aus Halle - Neustadt weggegangen. Meine 10 Jahre Schulzeit hatte ich beendet, mit guten Ergebnissen. Ich hatte durch eine Anzeige in der Zeitung erfahren, dass man in Salsitz, bei Zeitz, den Beruf eines Agrotechnikers erlernen kann. Die Chance nutzte ich und bewarb mich erfolgreich, für eine 2-jährige Ausbildung. So nahm ich meine wenigen Habseligkeiten und ging fort. 

In der Ausbildung lernte ich meinen Mann Reinhard kennen. Es war Liebe auf den "Ersten Blick". 1979 beendete ich meine Lehre. 1980 heirateten Reinhard und Ich. Wir bekamen im Abstand von 1,5 Jahren 2 Kinder, Christian und Doreen. Beide Kinder sind heute erwachsen haben eine eigene Familie. Nun habe ich schon 5 Enkel und die machen mir viel Freude.

Holzarbeiten sind mein Hobby. In meiner Freizeit schnitze ich mit Lindenholz Figuren, baue Schwibbogen und Pyramiden. Wie ich dazu gekommen bin, etwas später. Meine berufliche Laufbahn verändert sich mit den Jahren. Das war dem gesellschaftlichen Wechsel geschuldet. Denn mit der Wende zum einheitlichen Deutschland, standen uns alle Türen und Tore weit offen. Ich schulte noch einmal um und erlernte den Beruf eines Kochs. Absolvierte später ein Fernstudium an der Hotelfachschule Koblenz und wurde Küchenmeister. 

Dazu bin ich gekommen, da wir uns 1992 Selbständig gemacht haben und dann, 20 Jahre ein tolles Hotel mit Restaurant und Café aufgebaut und geführt haben. In diesen 20 Jahren, habe ich meine ganze Kreativität und meine Power Kraft eingebracht. Mit 150 Plätze und 30 Hotel- Zimmern, entwickelten wir, zunächst ein kleines Café, zu einem recht großen Unternehmen mit 15 Angestellten. Mein Arbeitsgebiet war der Küchen-Bereich, das Marketing und Management. Wir hatten zu 90%, Stammgäste, die immer wieder kamen.

Dann kam der große Schlag. 

Es hatte sich in den letzten Jahren, bevor wir das Hotel schließen mussten angedeutet. Ich konnte meine Arbeit nicht mehr ordentlich verrichten. Die Ärzte waren ratlos. Durch einen Zufallsbefund stellte man fest, dass ich Parkinson habe. Das war natürlich ein Schlag ins Genick. Es ging mit der Zeit nichts mehr. Meine Beweglichkeit wurde immer schlechter, alle möglichen Symptome kamen hinzu. Wir versuchten einen Ersatz-Koch zu bekommen, aber vergebens. 

Es war mir nicht mehr möglich das Unternehmen weiterzuführen. Ich war gerade Mitte 40 und eigentlich in der vollen Blüte, meines Lebens. 

Mit Tränen in den Augen mussten wir dann unser Geschäft schließen. Es blieb uns keine andere Wahl. 

Parkinson ist heute immer noch unheilbar und schreitet im Laufe der Jahre immer weiter fort. Ich nutze dann die Zeit, um mit Medikamenten so versorgt zu werden, dass sich ein einigermaßen, noch erträgliches Leben hatte. Ich besuchte eine 10 wöchige psychosomatische Therapie, bei der ich dann die Bildhauerei kennen lernte. Die Arbeit mit dem Holz war so schön und es war eine Therapieform (Ergotherapie) für meine Finger und die Beweglichkeit.

Da meine Krankheiten weiter fortschritten, suchte ich nach Alternativen der Linderung. Ich fuhr nach Berlin zu einem Professor, stellte mich dort vor, mit der Maßgabe zur Prüfung, für die Operation, eines Hirnschrittmachers. Der Professor gab mir die Chance, auf Linderung zu 80 %. Die Universitätsklinik in Magdeburg, führte diese Operationen durch. Nach zahlreichen Voruntersuchungen, stellte sich die Ampel auf Grün. 

2015, habe ich mich dann dieser komplizierten Kopf-OP gestellt. Alles ist prima gelaufen. Die Ärzte gaben mir mit dieser OP ein neues bewegtes Leben zurück.

Ich testete mich aus, bin jeden Tag 1-3 h gelaufen und habe mich wieder fit gemacht. Da ich immer Unternehmer war und das in mir steckt, wollte ich gern wieder einer Tätigkeit nachgehen. Für einen richtigen Job im 1. Arbeitsmarkt, sind die "Messen" gelaufen. Aber nur untätig rumsitzen, dass wollte ich auf gar keinen Fall. Und so kam es, dass ich mir ein kleines Online Geschäft aufgebaut habe. 

Heute beschäftige ich mich mit dem Schreiben von Büchern, dem E-Mail-Marketing sowie dem Aufbau und Strukturen von Blogs.

Dafür habe ich bei der Firma www.Schreibsuchti.de, einen Business Lehrgang absolviert, um im Bezug, zum Blog-Aufbau, dem Schreiben und Texten von Beiträgen und vielem mehr, zu erlernen.

Ich arbeite nun selbst als Coach für Blogger und angehende Autoren, die sich beim Schreiben verbessern möchten und ihr erstes Buch veröffentlichen wollen.

Mit meinem Werdegang habe ich dir gezeigt, dass es viele Hürden im Leben geben kann.

Aber keine ist noch so kompliziert, wenn man für sein Ziel kämpft.

MANN KANN ALLES SCHAFFEN

Cornelia Türpisch

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